Riss der Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette im Schulterbereich ist eine Muskelsehnenplatte, die wie eine Badekappe den Humeruskopf bedeckt. Diese Sehnen haben Bereiche, die schlecht durchblutet sind. Mit zunehmenden Alter wird das Gewebe an diesen Bereichen schwächer. Wenn dann noch Zug und Scherkräfte auf diesen geschwächte Bereich einwirken, kann es zum Nachgeben dieser Strukturen kommen. Es kann dann zu einem Einriss dieser Muskelsehnenplatte kommen (s.g. Rotatorenmanschettenruptur). Leider geschieht das manchmal ohne dass man ein bestimmtes Ereignis dafür verantwortlich machen kann und sehr häufig auch vollkommen schmerzfrei. Im weiteren Verlauf entwickelt sich eine merkliche Kraftminderung, insbesondere wenn Gegenstände fern vom Körper gehalten werden (Halten einer Kaffeekanne etc). Warum einige Patienten mit einer Rotatorenmanschettenruptur nahezu keine Schmerzen haben und andere wiederum sehr starke Schmerzen verspüren, ist letztlich nicht ganz geklärt.

Konservative Therapie bei einer Rotatorenmanschettenruptur

Leider gibt es keine Spontanheilung nach einem Sehnenriss, sodass die konservative Therapie rein symptomatisch ist und die Mehrheit der Patienten im Verlaufe der Zeit auch unter konservativer Therapie eine zunehmende Schmerz- und Funktionseinschränkung erfahren. Wichtig ist ein frühzeitiges Erkennen der Ruptur durch eine klinische Untersuchung bei einem Facharzt, der dann eine MRT-Bildgebung veranlassen sollte. Mit dieser Bildgebung sollte man sich relativ zügig bei einem Schulterspezialisten vorstellen.

Schulteroperation nach einem Riss der Rotatorenmanschetten

Therapie der Wahl ist die Rotatorenmanschettennaht. Dieser Eingriff im Bereich der Schulter kann arthroskopisch durchgeführt werden. Es werden kleine Nahtanker in den knöchernen Sehnenansatz eingebracht und dessen Fadenpaare mit Spezialinstrumenten durch den Sehnenrand durchgeführt und anschließend verknotet. Diese Operation an der Schulter kann ambulant oder stationär (2-3 Nächte) durchgeführt werden.

Was geschieht nach einer solchen Schulteroperation?

Nach einer Rotatorenmanschettennaht muss die operierte Schulter 6 Wochen ruhiggestellt werden. Dazu wird nach der Operation ein s.g. Gilchristverband angelegt. Dieser Verband kann zum An- und Auskleiden und zur Körperhygiene abgenommen werden, ansonsten sollte er tagsüber und insbesondere nachts angelegt bleiben. Zusätzlich wird der Verband noch zur krankengymnastischen Therapie abgelegt. Zweimal pro Woche sollten Sie eine Physiotherapiepraxis aufsuchen. Damit der operierte Arm nach der Operation schnell abschwillt, wird eine Lymphdrainage (eine Form der Gewebemassage, bei der die Lymphe wieder in ihre Bahnen zurück geleitet wird) verordnet. Wir empfehlen zusätzlich die Einnahme eines nichtsteroidalen Antiphlogistikums sowie weiterer Schmerzmittel bei Bedarf, welche Ihnen nach der Operation mitgegeben werden.

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